Kann ich so jetzt zwar nicht, aber das war das erste, was mir grad einfiel (wo sind aber auch immer meine Gedanken!), und dieses Gerät will nun mal immer ne Überschrift. Gerade panikte ich schon, weil ich dachte, ich hätte mein Passwort vergessen, denn für gewöhnlich weiß natürlich nicht ich meine Passwörter, sondern Wand. Aber Wand wusste das nur auf meinem Rechner Anke, und nicht auf meinem von Oma fachgerecht empfangenen Notebook Blaise. Dann hätte es hier keine Norwegen-Fotos gegeben... *schock*
Mein Zimmer in Münster ist nun vollständig Vergangenheit und vor allem viel sauberer als je zuvor. Insbesondere zu Letzterem hat das Rausnehmen des Teppichs einen unglaublich großen Teil beigetragen; hätte man die Wände auch rausnehmen können, wäre es noch zehnmal so sauber gewesen. Wer aufregende und mysteriöse Entdeckungen mag, sollte mal einen Tag lang Massivholzmöbel und anderen Krimskrams aus dem vierten Stock runtertragen und mit viel Hin und Her in einem großen begehbaren Anhänger verstauen; man entdeckt am nächsten Tag Muskelkater an Körperstellen, von denen man nicht geträumt hat, dass sie Muskeln haben könnten - ganz schön mysteriös.
Meine letzte Nacht in der WG von Mittwoch auf Donnerstag war die großartigste seit langem, nämlich in eben jenem völlig kahlen, verlassenen (natürlich bis auf die üblichen morgendlichen Besuche der putzigen, sich durch ihr nervöses Flattern auf gänzlich betörende Art und Weise in meinen sowieso schon recht wirren Traum einflechtenden RHW-Vögelchen auf dem gekippten Fenster), lampen- und vorhanglosen und echoenden Raum auf einer (Achtung, Hyperbel!) mäßig bequemen Luftmatratze. Ich habe es überlebt und mir zur Belohnung einen funktionierenden Milchaufschäumer (mental note: "maidonvaahdotin", für den nicht zu unterschätzenden Ernstfall, dass ich gerade in Finnland bin, wenn ich einen neuen brauche) gekauft, und nun schäume ich den ganzen Tag höchst bespaßt vor mich hin und schlürfe Latte Macchiato nach Latte Macchiato - vermutlich, ohne das Wort überhaupt richtig buchstabieren zu können, während ich mich meiner zweiten Belohnung widme, Deathly Hallows lesen.
Eines Tages werde ich auch Koffer packen, aber ich kann mich noch nicht so richtig aufraffen. Ich weiß auch noch gar nicht, ob ich nun in Trondheim eine Unterkunft habe und wenn ja, wo. Ich bin aber der Einfachheit halber ganz optimistisch; zu viel Stress macht Magen-Aua und weiße Haare. Ich bin aber auch noch gar nicht richtig aufgeregt, manno...
Mein Zimmer in Münster ist nun vollständig Vergangenheit und vor allem viel sauberer als je zuvor. Insbesondere zu Letzterem hat das Rausnehmen des Teppichs einen unglaublich großen Teil beigetragen; hätte man die Wände auch rausnehmen können, wäre es noch zehnmal so sauber gewesen. Wer aufregende und mysteriöse Entdeckungen mag, sollte mal einen Tag lang Massivholzmöbel und anderen Krimskrams aus dem vierten Stock runtertragen und mit viel Hin und Her in einem großen begehbaren Anhänger verstauen; man entdeckt am nächsten Tag Muskelkater an Körperstellen, von denen man nicht geträumt hat, dass sie Muskeln haben könnten - ganz schön mysteriös.
Meine letzte Nacht in der WG von Mittwoch auf Donnerstag war die großartigste seit langem, nämlich in eben jenem völlig kahlen, verlassenen (natürlich bis auf die üblichen morgendlichen Besuche der putzigen, sich durch ihr nervöses Flattern auf gänzlich betörende Art und Weise in meinen sowieso schon recht wirren Traum einflechtenden RHW-Vögelchen auf dem gekippten Fenster), lampen- und vorhanglosen und echoenden Raum auf einer (Achtung, Hyperbel!) mäßig bequemen Luftmatratze. Ich habe es überlebt und mir zur Belohnung einen funktionierenden Milchaufschäumer (mental note: "maidonvaahdotin", für den nicht zu unterschätzenden Ernstfall, dass ich gerade in Finnland bin, wenn ich einen neuen brauche) gekauft, und nun schäume ich den ganzen Tag höchst bespaßt vor mich hin und schlürfe Latte Macchiato nach Latte Macchiato - vermutlich, ohne das Wort überhaupt richtig buchstabieren zu können, während ich mich meiner zweiten Belohnung widme, Deathly Hallows lesen.
Eines Tages werde ich auch Koffer packen, aber ich kann mich noch nicht so richtig aufraffen. Ich weiß auch noch gar nicht, ob ich nun in Trondheim eine Unterkunft habe und wenn ja, wo. Ich bin aber der Einfachheit halber ganz optimistisch; zu viel Stress macht Magen-Aua und weiße Haare. Ich bin aber auch noch gar nicht richtig aufgeregt, manno...
