Ich bin in Norwegen. Das fühlt sich gut und richtig an, gar nicht fremd. Alle sind sehr nett, ganz anders als in Deutschland. Man wird eigentlich immer mit einem Lächeln und großer Hilfsbereitschaft empfangen.
Die Reise war Kuddelmuddel und der erste Flug katastrophal (nicht der Flug an sich, aber mein Gefühl dabei), mein Gepäck mit gefühlten siebentausend Kilo Horror und meine Schultern dann zwei Tage lang tot. Grundsätzlich positiv anzumerken ist aber die Tatsache, dass wir nicht abgestürzt sind und nun schön in der Studentenstadt Moholt – quasi ein eigener Stadtteil von Trondheim, der wie ein ganzes komplettes Dorf nur aus Studentenhäusern besteht und alles hat, was ein Dorf braucht und nicht braucht, eine Kirche zum Beispiel – in einer 4er-WG mit zwei Norwegern wohnen.
Jene – die Wohnung, nicht die Norweger – haben wir gestern schon mit IKEA-Dingen bestückt und unsere jeweils unglaublichen 10qm mit AGGERs hübsch gemacht. Donnerstag waren wir saufen und haben direkt ein Gefühl der absoluten Exklusivität unseres Daseins genießen dürfen, indem wir im urgemütlichen „Guten Nachbarn“ 0,5 Liter des günstigsten Bieres für lässige 56 Kronen, also ungefähr 7 Euro erstanden haben. Heute gabs norwegische Handykarten für T. und Catha und nun ist Faulenzen angesagt.
Eindrücke und völlig unspannende Fotos hier:
Catha mit Gepäckmassen am Hamburger Flughafen
Zum großen Glück bekamen wir da noch tollen Besuch auf der Dachterrasse
Zwischen Hamburg und Oslo schwimmen Wölkchen (:
Meine Füße zum ersten Mal in ihrem Leben auf norwegischem Boden:
Flughafen Oslo
Let's pretend to be extraordinarily funny:
Jetzt geht's ab! Hammer Aussichten über Norwegen, von T. festgehalten, da meine Kamera genau da gern leer sein wollte
Lustig, wir spiegeln uns in unserer Turbine!
Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei norwegischen Fluggesellschaften: Man darf nicht auf dem Flügel stehen. Schade, irgendwie hatte ich genau das vor...
Mein Zimmer direkt nach der Ankunft mitten in der Nacht
Aussicht aus meinem Fenster
Küche
Das rechte Zimmer ist meins
Aussicht aus der Küche
Bad (mit separatem Klo rechts; doppelt einschließen hält scheinbar besser)
Unser erster Einkauf vor der Eingangstür. Der war so schwer, dass wir den Wagen gleich mitnehmen mussten.
Und ein bisschen Trondheim:

7 Kommentare:
Huhu, Schwesterchen...
Also sieht mir das so aus, als wenn du etwa aus dem 3. Stock herausfotografiert, was darauf schließt, dass du dein Gepäck etwas schleppen musstest ;).
Naja, Norwegen sieht eigentlich ganz schön aus, auch wenn mir die WG eein wenig klein erscheint.
Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin 4 1/2 schöne Monate dort, deine Mutter wird wohl gleich auch noch etwas schreiben, wenn ich ihr davon erzähle.
Mach's gut,
Alex 8-)
5. Stock, aber die Zählung scheint mir immer nur so halb zu sein, also 2,5. Stock. Putzige Regelungen, aber ja, ich musste schleppen. Und nein, die WG ist eigentlich groß; die Zimmer zwar je nur 10qm, aber die Küche riesig (siehe auch Theresas Seite).
Ich werde auch was schreiben...
Sieht echt super aus bei euch nen bisjen wie in na Urlaubsstadt an der Ostseeküste^^
Ach ja und du hast ne EMail
Ach mist ich habe meinen namen nicht dazu geschieben
Jurij
@Jurij: Brauchst du nicht, ich erkenn dich auch so!
Hallo Catha,
dein erstes Lebenszeichen aus Norwegen hört sich ja schon mal sehr positiv an. Weiterhin viel Spaß, gönnt euch ruhig mal so ein "spottbilliges" Bierchen und haltet uns auf dem laufenden....
Liebe Grüße aus Eicken, ganz besonders von deiner Oma
Eine erlebnisreiche schöne neue Woche wünschen Christof, Moni und Alex
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